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Aktuelle News

21.09.2017 - Schulung zum Thema wirtschaftliches Fräsen stößt auf hohes Interesse

Am 20.09.2017 fand im Hause HENKA eine weitere Schulung zum Thema „Fräsen - wirtschaftliches Fräsen mit Wendeplattenwerkzeugen“ statt. Das Interesse ...


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Nächste Schulung

09.11.2017 - Rostfrei-Bearbeitung - Produktives Drehen und Fräsen von rostfreien Stahlen

Seminarort

HENKA GmbH

Datum: 09.11.2017

Zeit: 08.30 - 16.30 Uhr

 

-AUSGEBUCHT-

...


Zur Schulung

21. Vier-Hübel-Tour 2017

27.08.2017

Nach einem halbwegs ereignislosen Juli ging es am 27.8.2017 mit der Vier-Hübel-Tour in die 2. Jahreshälfte der MTB-Rennen. Mein Training lief sehr gut und von Verletzungen bin ich auch verschont geblieben.


Der Rennsonntag sollte eigentlich ein gutes Gesamtergebnis für unser HENKA-Race-Team bringen. Tobias Kunstmann war wie ich in bester Verfassung und gemeinsam wollten wir solange wie möglich bei den schnellen Jungs dran bleiben. Mir steckte vom Vortag eine ordentliche Belastung bei einem Radkriterium über 48 km in Niederfrohna in den Beinen, dort startete ich für meinen Arbeitgeber als einziger Mountainbiker in der Jedermannklasse und finishte auf Platz 32 unter 50 Startern. Dass ich dort Körner gelassen hatte, sollte sich bei der Vier-Hübel-Tour leider bemerkbar machen.


Bei schönem sonnigen Wetter stand Tobias bereits ab 9:15 Uhr im Startbereich recht weit vorne und wartete auf mich. Ich kam gegen 9:45 Uhr hinzu und positionierte mich ca. 30 Plätze weiter hinten ein.


Beim Startschuss um 10 Uhr ging die Post ab. Es dauerte etwas, bis die ganze Meute aus knapp 700 Mountainbikern den Startstrich passierte. Tobias fuhr in der Spitzengruppe und ich musste erstmal die Flucht nach vorne antreten, um zu ihm aufzuschließen. Nach dem Pflasteranstieg an der Vierenstraße war ich an ihm dran, aber es war bereits eine kleine Lücke zu den ersten rund 15 Fahrern entstanden. Mit Ach und Krach fuhren wir beide das Loch bis zum Waldstück zu und konnten uns dann auf den nächsten rund 15 km im Pulk von rund 30 Fahrern in der Spitzengruppe „ausruhen“ und mitrollen. Bis zum Waldstück vor dem Bärenstein passierte so gut wie gar nichts, ab dort ging dann die Tour erst los. Die Spitze drückte aufs Tempo und den Anstieg zum Bärenstein bildete sich wie immer eine lange Schlange von Mountainbikern. Ich blieb mit Tobias zusammen und oben holten wir uns die erste Markierung auf der Startnummer ab.


In der Abfahrt nach dem Bärenstein und dem folgenden Trail bildete sich um uns beide eine Gruppe von 6 Mann, darunter Daniel Kandler, Rico Lasseck, Rico Baumgart und Marco Lorenz. In dieser Zusammenstellung ging es bis zum Pöhlberg. Auf der langen Asphaltstraße kamen uns dann die ersten Biker aus der Spitzengruppe entgegen und wir hatten uns dort rund 3:40 Minuten Rückstand auf David Seidel und Sebastian Stark eingefangen. Auf dem Pöhlberg gab es das zweite Signum auf der Startnummer und in der folgenden Abfahrt vergrößerte sich unsere Gruppe um 4 Fahrer auf 10 Mann, wobei wir in der Auffahrt Rico Lasseck nach hinten verloren. Zu neunt setzten wir unsere Fahrt weiter fort. Nach der Straßenabfahrt auf der Zufahrt hinter den Häusern streifte ich in hinterer Position mit dem Lenker den einzigen Poller, der dort stand. Wie durch ein Wunder passiert nichts! Wieso kann man solche Hindernisse nicht einfach mal entfernen?


 Auf den Passagen über Wiese, Wald und Schotterwege setzten wir unsere Fahrt zum Scheibenberg fort. Nur 4 Fahrer inklusive mir in unserer großen Gruppe beteiligten sich an der Führungsarbeit. 1 Fahrer fuhr immer wieder vorne raus und das Tempo war teilweise sehr unrhythmisch. Daniel Kandler gefiel dies auch nicht, aber es ist nun mal nicht jeder Biker für Gruppenarbeit geeignet bzw. es gibt auch genügend „Schlaucher“, die Kräfte sparen wollen. Am Anstieg zum Schiebenberg musste ich das erste Mal etwas Tempo raus nehmen und das Kräfte zehrende Rennen vom Vortag machte sich bemerkbar. Mit 5-6 Radlängen Rückstand kam ich oben am Scheibenberg an, holte mir meine Markierung und folgte meiner Gruppe in die Abfahrt. Auf den Geraden konnte ich das entstandene Loch wieder zu drücken. Am Unterbecken ankommend fragte ich Tobias, wie es um seine Kondition steht. Er machte noch einen recht fitten Eindruck. Bei mir war der Drops gelutscht und ich musste meine Gruppe fahren lassen. Fortan machte ich mein eigenes Tempo, um nicht ganz aus dem Rennen zu fallen. Die nun mehr 8ter Gruppe entfernte sich recht schnell von mir und von hinten fuhren weitere Biker auf mich auf und an mir vorbei. Die vorletzte Verpflegungsstation am Oberbecken hielt ich nun an und peppelte mich mit Haferschleim, Cola und Schokolade auf. Das Oberbecken umrundete ich mit Ronny Streubig, Rico Lasseck und einem dritten Biker in einer Gruppe, um noch ein paar Körner zu sparen. Die Abfahrt zum Ephraimhaus ließ ich für meine Verhältnisse recht gut laufen, allerdings fuhren meine 3 Begleiter mir davon. Am Ephraimhaus ankommend stand Frank Flemming und munterte mich nochmal auf, da es ja bis zum Ziel noch rund 17 km größtenteils bergauf ging und man dabei sehr viel Zeit verlieren konnte. Ich fuhr mein eigenes Tempo weiter. Im Waldstück ca. 1 km vor der obligatorischen Ziege kam mir im linken Oberschenkel der erste Krampf, ich musste anhalten und ein wenig dehnen. Anderen Bikern ging es ähnlich, unter anderem Andre Meyer, über den Guido Assmann in seinem Blog bereits berichtete. Er lief ca. 50 m vor mir ein wenig den Berg hoch. Nach kurzer Regeneration stieg ich wieder aufs Rad und fuhr weiter.


Bis zur Wellenschaukel passierte nichts weiter, nur dass nun auch im rechten Oberschenkel die ersten Anzeichen für einen Krampf kamen. Zeitlich war ich noch unter 4 h Stunden unterwegs und wollte am finalen Schotteranstieg nochmal hoch drücken, als mir beim Herunterschalten vom großen Blatt die Kette nach innen fiel und sich nicht mehr hochlegen ließ. Ich musste absteigen und versuchte teils mit Gewalt Herr der Lage zu werden. Leider gelang mir dies nicht, ich schob ein wenig den Berg hoch und probierte dann nochmal das Auflegen der Kette. Irgendwie klappte dies dann doch noch, allerdings hatte ich nun das große Blatt wieder drauf und eierte erstmal den Weg hoch. Oben angekommen zeigte die Uhr bereits knapp über 4 h an. Teamkollege Tobias war da bereits seit geraumer Zeit im Ziel und feuerte mich auf den letzten Metern noch etwas an. Platz 11 mit einer Zeit von 3:38 h war sein Lohn der Mühe, ein wirklich überragendes Ergebnis für ihn und auch unser Team! Ich verlor auf ihn ab dem Unterbecken 22 Minuten. Er konnte sich aus der 8er Gruppe nach vorne lösen und überholte auch noch ein paar Biker. Nach und nach kamen dann weitere Teamkollegen ins Ziel und wir genossen noch die Zeit in der Sonne bei Nudeln und Tee. Nach ein paar Gesprächen begab ich mich mit Thomas wieder auf den Rückweg nach Chemnitz.


Eine gelungene Veranstaltung mit einem neuen Streckenrekord durch Sebastian Stark rundete das schöne Wochenende ab und mein sehnlichst gewünschter Sommerurlaub konnte beginnen. Das kommende Wochenende steht dann bereits das teaminterne Henka-MTB-Event und ein Rennen in Hessen an. Ich werde berichten.


Viele Grüße
Philipp

 

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