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Aktuelle News

21.09.2017 - Schulung zum Thema wirtschaftliches Fräsen stößt auf hohes Interesse

Am 20.09.2017 fand im Hause HENKA eine weitere Schulung zum Thema „Fräsen - wirtschaftliches Fräsen mit Wendeplattenwerkzeugen“ statt. Das Interesse ...


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Nächste Schulung

09.11.2017 - Rostfrei-Bearbeitung - Produktives Drehen und Fräsen von rostfreien Stahlen

Seminarort

HENKA GmbH

Datum: 09.11.2017

Zeit: 08.30 - 16.30 Uhr

 

-AUSGEBUCHT-

...


Zur Schulung

9. Ars-Natura-MTB Marathon in Neumorschen

05.09.2017

Beim HENKA-MTB-Event in Markersbach am Freitagabend wurde die Katze aus dem Sack gelassen: anstatt 3 gemeldeten Teilnehmern fürs MTB-Rennen in Neumorschen bei Melsungen fand sich fast das komplette HENKA-Race Team zusammen, um 2 Tage später Präsenz zu zeigen und vor Allem erfolgreich zu sein. Unser Teamchef Frank Flemming wurde in diesem Zug für seine Verdienste ums Race-Team mit dieser Überraschung bedacht, obendrein gab es noch ein Wohlfühlwochenende für Ihn und seine Frau.


Somit reisten 25 Sportler und Sportlerinnen samt Begleitung am Samstagnachmittag nach Bad Hersfeld, wo wir die Übernachtungen gebucht hatten. Kurz nach der Ankunft schnappte ich mir mein Bike und radelte 1 h durch die Gegend. Gegen Abend versammelten wir uns alle in einer gemütlichen Kneipe gegenüber vom Hotel und verbrachten den Abend bei gutem Essen und Getränken.


Am 3.9.2017 stand dann der MTB-Marathon in Neumorschen an. Bis dahin war noch eine gute halbe Stunde Fahrt, sodass alle recht zeitig in der Früh aufstehen mussten und bei sehr diesigem und kühlem Wetter eigentlich keine Lust auf Mountainbike aufkam.
Vor Ort wurden recht zügig die Unterlagen abgeholt und sich dann warm gefahren. Der größte Teil unserer Radsportler ging auf eine Runde (44 km) an den Start, nur Tobias und Toni nahmen die 2 Rundendistanz (88 km) in Angriff. Zur gemütlichen Familienrunde (22 km) fanden sich 3 Mann von uns ein.


Das Feld war sehr gut besetzt, unter anderem mit dem Deutschen Mountainbikemeister im XCM von 2016, Lars Lindemann und dem hessischen Meister Max Feger, beide vom Team Focus Rapiro Racing. Tobias, Toni und ich wollten so lange wie möglich zusammen bleiben, wobei ich gegen Ende der Runde hauptsächlich die Tempoarbeit übernehmen sollte, da ich nur 1 Runde zu fahren hatte und dadurch mehr Reserven hatte. Wie es um Tobias stand, war mir auch nicht ganz klar, denn er war am Freitag nach der Anreise in Bad Hersfeld die Strecke einmal komplett abgefahren!


Das Tempo am Start war sehr hoch, aber das Feld blieb recht lange zusammen. Nach knapp 3 Kilometern einrollen kam der erst längere Anstieg. Mir fiel beim Herunterschalten vom großen auf das kleine Blatt zu Beginn des Berges leider die Kette nach innen, so dass ich absteigen musste und Toni sowie Tobias fahren lassen musste. Mit etwas Feingefühl kam ich diesmal besser mit der Technik zurecht als bei der Vier-Hübel-Tour, allerdings war wieder das große Blatt vorne drauf. Ich musste Stehversuche unternehmen, um halbwegs nach vorne zu kommen. Tobias und Toni waren da bereits außer Sichtweite und einzelne Mountainbiker dazwischen. Sollte hier bereits unsere Taktik gescheitert sein? Mit viel Wut im Bauch setzte ich nach. Biker um Biker wurde überholt, aber meine beiden Teamkollegen kamen einfach nicht in Sichtweite.


Der Anstieg wurde dann bereits flacher und ich erhoffte mir in eine Gruppe zu springen, um Kräfte zu sparen, da mir die Strecke nicht bekannt war. Leider fuhr keiner mein Tempo mit und ich war plötzlich nach 5 km alleine unterwegs. Mir blieb nichts weiter übrig als konstant Tempo zu machen, um irgendwie meine beiden Kollegen zu erreichen. So langsam kamen sie dann wieder näher und Meter um Meter näherte ich mich ihnen. Bei Kilometer 8 erreichte ich sie dann und wir setzten die Fahrt gemeinsam fort. Nach vorne war bereits der Drops gelutscht, denn keiner war in Sichtweite und nur von hinten näherte sich 1 Biker. Auf den Geraden und leichten Anstiegen spannte ich mich vor meine beiden Begleiter und zog sie dahin. In den Trails und Abfahrten hielt ich mich dann wiederum hinten auf. Die lange Abfahrt nach Spangenberg verlor ich leider den Anschluss an meine Gruppe und 1 Biker schoss vorbei, sodass ich im Ort wieder mit viel Kraftaufwand das große Loch zufahren musste. An der nächsten steilen Rampe fuhr ich wieder auf die 3 Mann auf und fortan fuhren wir gemeinsam die nächsten Kilometer.


Bei Kilometer 30 gab es dann die Verpflegungsstelle, wo wir uns mit Getränken versorgten. Kurz darauf musste unser unbekannter Begleiter abreißen lassen, somit waren wir wieder als Gruppe allein unterwegs. Wir hielten das Tempo konstant hoch und nach den 2 letzten kleineren Gegenanstiegen kam endlich mal ein Biker vor uns in Sichtweite, den wir natürlich versuchten noch zu stellen.


Auf den kurvigen Waldautobahnen bei Kilometer 41 dann der Schock: mir rutschte in vorderster Position in einer Linkskurve das Vorderrad weg und ich küsste den Schotterweg. Kurze Besorgnis bei Toni und Tobias, aber ich war augenscheinlich ok und vermittelte den beiden, sie sollten das Rennen fortsetzen und nicht auf mich warten, ich würde mich schon irgendwie ins Ziel retten. Nach kurzem Check meiner linken Seite stellte ich starke Schürfwunden und zerrissene Kleidung fest, der Arm blutete und irgendwie tat alles höllisch weh. Ich setzte mich auf mein Bike, hatte das Rennen zu diesem Zeitpunkt aber bereits abgehakt und versuchte irgendwie ins Ziel zu rollen. Unterwegs fuhren noch ein paar Biker an mir vorbei. Im Ziel angekommen suchte ich die Sanitäter auf, die sich um meine Wunden kümmerten. Nach dem Entledigen der Beinlinge und der Radlerhose sah ich erst das Ausmaß der Schürfwunden. Alles voller Blut und brennen tat es. Die Wunden wurden desinfiziert, ich ging duschen und danach wurde ich für die Heimfahrt verbunden.
Im Ziel warteten bereits einige Sportler aus unserem Race Team und wir feuerten die nach mir ankommenden Teammitglieder an. Bei Roster, Radler und zu dieser Zeit bestem Sonnenwetter galt es, Tobias und Toni nach 88 km in Empfang zu nehmen. Es dauert noch einige Zeit und wir hielten uns die Zeit mit Gesprächen kurz. Leider ging das Zuschauerinteresse recht merklich zurück je später es wurde.


Tobias konnte auf den letzten Kilometern dem Tempo von Toni nicht mehr folgen, allerdings wurden beide unter dem Jubel aller Henka-Race-Teammitgliedern im Ziel begrüßt. Gesamtwertung Platz 4 und 5 war der Lohn der Mühen, wobei Toni Platz 3 in seiner Altersklasse erreichte und Tobias sogar als 1. ganz oben auf dem Podest stand!
Nebenbei erreichten Rene Lohse Platz und Sirko Jungnickel Platz 1 und 3 in deren jeweiliger AK auf der Familienstrecke und Claudia Kuschinske dominierte die Damenwertung auf der 44 km Strecke. Mir blieb trotz des Sturzes nur Platz 5 in der AK, Platz 2 wäre aber der Lohn der ganzen Schinderei gewesen. Trotzdem war es ein schöner Ausflug ins hessische Gebirgsland, welches mit unserem Erzgebirge vergleichbar ist. Nach den Siegerehrungen begaben sich alle Sportler auf den Heimweg. Die folgenden Tage musste ich meine Verletzungen auskurieren und wir werden sehen, wann ich wieder ins Training einsteigen kann und ob man mich nochmal am Start eines Rennens sieht.


Bis dahin weiterhin allen eine sturzfreie Fahrt!


Philipp

 

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