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Aktuelle News

06.09.2017 - 9. HENKA-Mountain-Bike-Event der zerspanenden Industrie

Auf die Plätze - fertig - los!, hieß es am 1. September für über 130 begeisterte Radsportler zum 9. HENKA-Mountain-Bike-Event ...


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Nächste Schulung

17.10.2017 - Glattwalzen/Festwalzen - Verfahren und Wendeplattenwerkzeuge für die Endbearbeitung durch Glattwalzen u. Festwalzen

Seminarort

HENKA GmbH

Datum: 17.10.2017

Zeit: 13.00 - 17.00 Uhr

 

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Zur Schulung

3. Mountainbike- Marathon Dresden

08.06.2017

Am 05. Juni 2017 fand der 3. Mountainbike-Marathon in Dresden statt. Jeder erzählte mir etwas anderes über diesen Marathon. Der Eine sagte, es wäre echt heftig, der Andere, es wäre nicht so schlimm wie die Miriquidi-Bike-Challenge. Da ich jedoch einige Fotos auf der Webseite sah, auf denen man große Sprünge machen und über sehr große Steine fahren muss, habe ich mich nach mehrmaligem Überlegen dazu entschieden nicht mitzufahren.


Steve fuhr sich am Vortag schon ein bisschen ein und ich entschloss mich dazu, eine größere Runde von 52 Kilometern zu fahren. Am Abend erzählte mir Steve, dass die Bilder nicht von dem Rennen sein können, da sie von 2013 stammen und der bevorstehende Marathon erst der Dritte ist. Nun ging meine Überlegung wieder los. Naja, etwas Rote-Beete-Saft wird schon helfen ;)


Leider brachten die nun mittlerweile kühleren Außentemperaturen unserem Schlafzimmer nichts, denn es war immer noch sehr warm. Nun konnte ich erst recht spät einschlafen und hatte gerade einmal 4 ½ Stunden Schlaf - aber wird schon werden.


In Dresden angekommen, trafen wir unseren guten Radkollegen Mario Zinn vom Karl-Marx-Stadt-Team. Ein bisschen gequatscht und kurz eingefahren, schon ging es an den Start.


Als der Startschuss fiel, war Steve schon wieder außer Sichtweite. Aber nicht so schlimm, diesmal überholten mich nicht allzu viele, trotz mittleren Startfeldes und somit werde ich heute Anschluss finden. Bei meinen letzten Rennen lief es leider nicht so gut und ich war meist weiter hinten, als ich wollte. Aber heute schien es recht gut zu laufen.


Die erste große Pfütze kam und auf einmal wurden alle vor mir langsamer und schlichen links einen schmalen Pfad an der Pfütze vorbei. Hmm… Ich dachte, das wäre ein Rennen :D


Die erste breitere Trail Abfahrt kam und ich fuhr hinter jemanden her, der nicht die Ideallinie getroffen hat, aber egal. Wir sind trotzdem genauso schnell wie unsere Mitfahrer. Plötzlich wurde er langsamer und blieb abrupt stehen, ich wich ihm links aus, blieb aber an seinem Lenker hängen und hörte nur wie es hinter mir krachte. Drei Männer, die sich überschlugen. Na super!  Jedoch ging es allen gut und ich fuhr weiter. PS. Der Mann vor mir blieb stehen um etwas zu trinken.


Nach rund 10 Kilometern schloss ich mich zwei Männern an, die recht gutes Tempo hatten.  In den Single Trails konnte ich zwar immer etwas aufholen, aber ich beschloss, mich heute nicht zu übernehmen und fuhr mit ihnen weiter im EB (Entwicklungsbereich), immerhin waren es 48 Kilometer die ich vor mir hatte.


Als ich an einen sehr schmalen Trail bergauf kam, sah ich schon einige im Gänsemarsch nach oben marschieren. Also: So weit es geht nach oben fahren und mich anschließen. Plötzlich hörte ich es nur hinter uns: „Aus dem Weg!“ Eine junge Frau, die der Meinung war schneller als wir sein zu müssen, doch es war kein Platz um „Aus dem Weg!“ zu gehen. Nach einem lauten Meinungsaustausch quetschte sie sich, halb im Gebüsch, an zehn Leuten vorbei. Ich glaube keiner hieß das gut, aber was will man tun?


Nach rund 20 Kilometern blieben wir kurz stehen, um den Weg zu checken, denn die Strecke war nicht sehr auffallend ausgezeichnet. Kurz darauf fuhr ich vorn und verfuhr mich, bzw. unsere Gruppe. Uns kamen zwei Mitfahrer entgegen und zeigten schon in die andere Richtung. Ich zeigte schnelle Reaktion und fuhr in den nächsten Trail. Mein Windschatten schien ihnen zu gefallen und ich hatte eine neue Gruppe. Kilometer für Kilometer ließen die anderen Fahrer ab und ich hatte nur noch einen Windschattenstalker. Denn er schien nicht zu wissen, dass man sich auch mal abwechseln sollte. Nach einiger Zeit kam sein Kamerad von hinten und er erzählte, dass er sich über die Waldautobahn gerade freue. Ich erwähnte nur, dass mein Windschatten wahrscheinlich auch recht entspannt sei. Nachdem er abließ und der nächste meinen Windschatten genoss, bot ich ihm an zu überholen, doch er sagte das ich bergauf sowieso meist etwas schneller bin. Ein Kompliment, das ich nicht allzu oft höre.


Nun ließ auch er ab und der nächste Windschattenschmarotzer kam. 20 Kilometer sah er mein Hinterrad. Als er sich endlich dazu entschloss zu überholen, hatte ich keine Kraft mehr und musste ihn ziehen lassen. Nun kamen sehr lange Bergab-Trails, sehr geile Trails, doch ich konnte mich nur kräftezerrend rollen lassen, sehr schade, denn sie wären wesentlich schneller zu fahren gewesen.


Kurz vor dem Ziel, wusste ich mal wieder nicht mehr ob ich richtig bin, denn es gab keinen Hinweis darauf, welche Richtung ich fahren soll. Leute liefen auf den Waldwegen und Mitfahrer hatte ich auch keine mehr um mich. Doch die vielen MTB-Spuren ließen mich ahnen, dass ich richtig bin. Und schon war es da, dass Ziel. Mario´s Freundin feuerte mich noch auf den letzten 50 Metern an und ich schoss ins Ziel. Ich bremste stark ab, denn ich erwartete eine Finisher-Medaille. Aber leider schien mir keiner eine überreichen zu wollen. Ich guckte mich um und sah, dass auch die Anderen keine umhängen hatten. Also, keine Medaille.  Steve und Mario waren auch nicht zu sehen, also trank ich erst einmal drei Becher Cola ;)


Kurz darauf kam Steve und führte mich zu unserer Gruppe. Roy Bruns begrüßte mich, wie immer, herzlich mit einem Lächeln.  Da während meiner Ankunft gerade das Kinderrennen stattfand, wurde ich nicht erwähnt. Doch nach einer kurzen Zeit erwähnte der Sprecher, dass ich in der Altersklasse U40 den 17. Platz gemacht habe.


Steve, Roy, Mario, sein Vater und Freundin quatschten noch eine Weile, bis zusammengepackt wurde und wir uns zu unserem Auto begaben.


Ich war heute sehr zufrieden mit meiner Leistung und fand die zurückgelegte Strecke sehr schön. Anspruchsvolle Trails, kurze Wiesenfahrten, schöne Waldautobahnen und tolles Wetter :D


Bis zum nächsten Mal und Kette rechts


Jenny

 

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